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Eine Übersicht zum Drohnenüberwachungssystem von Robin Radar

Von ·Kategorien: Technik erklärt·Published On: Juni 30th, 2022·3,8 min read·

Woran denken Sie, wenn Sie das Wort Drohne hören? Drohnen werden manchmal auch als unbemanntes Luftfahrtsystem (Unmanned Aircraft System, UAS) oder unbemanntes Luftfahrzeug (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) bezeichnet. Es handelt sich dabei einfach um Luftfahrzeuge ohne Menschen an Bord. Drohnen wurden ursprünglich für militärische Einsätze entwickelt, da sie schwer zu entdecken, wendig, einfach zu bedienen und für das Bedienpersonal der Drohne ungefährlich sind. Aus genau diesen Gründen hat Robin Radar ein Drohnenüberwachungssystem entwickelt.

Wie werden Drohnen heute eingesetzt?

Da Drohnen immer fortschrittlicher, einfacher zu steuern und preiswerter geworden sind, hat sich ihr Einsatzgebiet erweitert. Drohnen werden für Smart-City-Anwendungen wie Sicherheit, Überwachung und zur Inspektion der Infrastruktur eingesetzt. Beispielsweise werden in der Öl- und Gasindustrie Drohnen zur Fernüberwachung der Infrastruktur und zur Überprüfung von unbemannten Produktplattformen verwendet. 

Die Unterhaltungsindustrie nutzt Drohnen für Drohnenrennen und Lichtshows. Haben Sie die beeindruckende Drohnen-Lichtshow bei den Olympischen Spielen in Tokio gesehen? Daneben schätzen Fotografinnen und Immobilienmakler die Leichtigkeit und die einzigartige Perspektive, die eine Drohne bei Luftaufnahmen bieten kann. Einige Unternehmen erforschen sogar den Einsatz von Drohnen zur Auslieferung von Produkten und Lebensmitteln. 

In dieser wachsenden Branche haben wir mit mehreren Anbietern kommerzieller Drohnenlösungen zusammengearbeitet. Lesen Sie unseren Kundenbericht über Desert Rotor und deren UAV-Steuerungssystem der nächsten Generation

Neben diesen positiven Anwendungen können Drohnen aufgrund ihrer Fähigkeit, die Sicherheit am Boden zu umgehen, auch für finstere Aktivitäten eingesetzt werden. Dazu gehören Waffen, Spionage und Schmuggel.  

Wie kann ein Luftraum überwacht und gesichert werden?

Bei all den Drohnen am Himmel ist es schwer, legitime Nutzer:innen von solchen mit bösartigen Absichten zu unterscheiden. Aber auch Hobbyanwender:innen stellen eine Gefahr für Flugzeuge dar. Eine Drohne, die in der Nähe einer Landebahn fliegt, gefährdet Flugzeuge beim Starten und Landen. Deshalb hat in Deutschland das Luftfahrtbundesamt gewisse Richtlinien und Vorschriften erlassen.  

Sicherheitsteams brauchen eine Möglichkeit, Drohnen in der Luft zu erkennen und zu wissen, was in ihrem Luftraum fliegt. Ein Standard-Radarsystem scheint eine gute Lösung zu sein. Schließlich werden sie ständig zur Verfolgung von Flugzeugen eingesetzt. 

Wie funktioniert ein Radar?

Ein Radar basiert auf der Verwendung von Funkwellen. Die Radiowellen werden in kurzen Impulsen ausgesendet, die von Objekten auf ihrem Weg reflektiert werden. Anhand dieser Informationen kann ein Radarsystem feststellen, wie groß ein Objekt ist und wie schnell es sich bewegt. 

Die herkömmliche Radartechnologie ist sehr gut in der Lage, große Objekte zu erkennen, die in einem vorhersehbaren Muster wie ein Flugzeug fliegen. Allerdings gibt es mehrere Gründe, warum Drohnen nicht erkannt werden können:

  • Drohnen sind klein und können die Funkwellen nicht reflektieren.
  • Für herkömmliche Radargeräte ist es schwierig, eine kleine Drohne von einem Vogel zu unterscheiden.
  • Das oft unregelmäßige Flugmuster einer Drohne macht es schwierig, sie zu verfolgen.
  • Mehrere gemeinsam fliegende Drohnen können ein herkömmliches Radarsystem verwirren. 

Welche Art von Drohnenüberwachungssystem kann den Luftraum sichern?

Robin Radar mit Sitz in den Niederlanden erkannte die Grenzen einer herkömmlichen Radarlösung zur Drohnenerkennung. Daher entwickelte das Unternehmen das IRIS® 3D Drohnenerkennungsradar. Diese Lösung ist aus vielen Gründen anders. Zum einen verwendet sie Mikro-Doppler-Radar. Diese fortschrittliche Technologie kann eine Drohne von einem Vogel unterscheiden, da sich die Mikrodoppler-Signatur der Rotation eines Propellerblatts von der eines Flügelschlags unterscheidet. Robin Radar verwendet den leistungsstarken und verlässlichen Rugged Computer K700-X2 von OnLogic. Darauf basieren Machine Learning und intelligente Software. Somit kann das IRIS-3D-Radar zur Drohnenerkennung frühzeitig vor potenziellen Bedrohungen warnen.

Ein Foto von einem Auto mit einem Drohnenerkennungssystem von Robin Radar in der Nähe eines Flughafens. In der Ferne ist eine Drohne zu sehen.

Die Lösung bietet folgende Vorteile: 

  • funktioniert bei schlechten Sichtverhältnissen
  • erfasst und verfolgt mehrere Objekte gleichzeitig
  • unterscheidet Drohnen von anderen sich bewegenden Objekten, einschließlich Vögeln
  • integriert sich in andere Technologien, um detaillierte Informationen schnell zu bestätigen und zu erfassen

Warum der Rugged Edge-Computer K700-X2 für das Drohnenüberwachungssystem?

Robin Radar entschied sich für den K700-X2 als Lösungsplattform, weil sie einen Computer brauchten, der den Anforderungen einer rauen Umgebung standhält. Dazu gehören Vibrationen, Staub und Temperaturschwankungen. Darüber hinaus muss das System leistungsstarke Prozessoren für Deep Learning bieten. Der Karbon 700 ist mit Xeon-Prozessor und ECC-Speicher für Rugged-Server-Fähigkeiten im Edge erhältlich. Er ermöglicht Machine Learning, Objekterkennung und Verhaltenserkennung in Echtzeit. All dies ist für die IRIS-Lösung erforderlich. 

Karbon 700 Lüfterlos-Hybrid

Möchten Sie mehr erfahren? Lesen Sie unseren Kundenbericht über Robin Radar Kundenbericht! 

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About the Author: Sarah Lavoie

Sarah Lavoie ist Content Creator bei OnLogic. Wenn sie nicht schreibt, erkundet sie oft die Landschaft von Vermont mit ihrer Kamera, um faszinierende Dinge zu fotografieren.
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